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SGG-0101-15 Key-Visual 4c RZ Schriftzug 01

Studio3

Die Konfrontation mit herausfordernden Verhaltensweisen gehört zu den schwierigsten Situationen in der Arbeit mit Menschen mit Assistenzbedarf. Angst, Hilflosigkeit und »Gegengewalt« bestimmen oft die Reaktionen.

Wichtigste Grundlage des von Studio3 in Großbritannien entwickelten Trainings ist der Low Arousal-Ansatz (»niedriges Erregungsniveau«). Er zielt auf Deeskalation und Spannungsreduktion ab, d. h. darauf, auch in Krisensituationen ein möglichst niedriges Erregungsniveau zu erreichen.

Es geht darum, zunächst zu lernen, mit Verhalten umzugehen, bevor eine Verhaltensänderung in den Fokus genommen wird.

Darüber hinaus werden von Studio3 entwickelte körperliche Techniken zum Umgang mit herausforderndem Verhalten vorgestellt. Sie folgen u.a. den Prinzipien von Sicherheit für Klienten und Klientinnen und Mitarbeitende, Effizienz sowie sozialer Akzeptanz und ermöglichen auch in der Krise einen weiterhin wertschätzenden Umgang. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei in der Entwicklung und Aufrechterhaltung einer positiven Beziehung zwischen Begleitungspersonen und Klienten und Klientinnen.

Wichtiger Bestandteil von Studio3 ist es, die eigene Sichtweise von herausfordernden Verhaltensweisen zu überdenken und Strategien kennenzulernen, die es ermöglichen, spannungsgeladene Situationen zu entschärfen, ohne sich in einen Machtkampf zu begeben oder die Würde des Gegenübers zu verletzen.

Mit Theorieanteilen und praktischen Übungen wird an folgenden Zielen gearbeitet:

Die Einführung des Low Arousal-Ansatzes und der Methode Studio3 ins Sozialwerk St. Georg e. V. geschehen vor dem Hintergrund der Anforderungen von »Great Place to Work« und der Präventionsstrategie »A wie achtsam«.

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